Technischer Mehrwert

Details und Spezifikationen
B2B Ytong Recycling

Recycling mit gutem Gewissen: Ytong

Wir schützen Ressourcen erfolgreich

Wir denken fortschrittlich und zukunftsorientiert – auch wenn es darum geht, Ressourcen zu schützen und Wertstoffe wiederzuverwerten.

Ytong geht voran und will eigeninitiativ einen relevanten Beitrag leisten, um Ressourcen und Umwelt zu schützen. Fortschrittliches Recycling von Bauresten hat hohe Priorität in der Verantwortung des Unternehmens.

Höchster Rohstoffeinsatz

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt sagt, der Wirtschaftszweig Bau gehört zu den Branchen mit dem höchsten Rohstoffeinsatz. Für Baumaterialien werden rund 90 % aller in Deutschland verwendeten mineralischen Rohstoffe verwendet. Verständlich, dass für die Baustoffindustrie der schonende Umgang mit Ressourcen und Recycling hohe Priorität hat. Forscher bestätigen: Die Porenbetonproduktion mit Recyclingsplitt aus Altporenbeton ist heute problemlos.

Ytong, der Klassiker unter den Baustoffen, steht heute als das Synonym für Porenbeton. Denn der Baustoff verbindet überzeugende Eigenschaften in einem Stein:

  • Hocheffiziente Wärmedämmung
  • Optimaler Brandschutz
  • Hohe Tragfähigkeit des Mauerwerks
  • Vollständig zu recyceln

Bei Ytong bleibt sortenreiner Porenbetonbruch im Produktionskreislauf. Er wird als Sandersatz eingespeist. Hersteller wie wir nehmen sortenreine Reste zurück, um sie wieder- bzw. weiterzuverwenden. 

Bauschutt: hochwertige Sekundärrohstoffe

Bis 2020 sollen laut EU 70 % der Bau- und Abbruchabfälle wiederverwertet werden. Sortenreinheit ist dafür zwingende Voraussetzung. Schon heute könnten Hersteller mittels Wasser und Strom hochwertige Sekundärrohstoffe aus unsortiertem Bauschutt gewinnen. Altbeton, Müllverbrennungsschlacke, kohlefaserverstärkte Kunststoffe würden elektrodynamisch fragmentiert, also in Einzelbestandteile zerlegt und somit zurückgewonnen. Diese Prozedur ist derzeit noch aufwendig und teuer. 

Wiederverwertung hat Priorität

Wir forschen aktuell an der Wiederverwertung von Porenbetonresten aus Rückbau: Das Aufbereiten und Einspeisen des Altmaterials in die laufende Produktion entspricht dem derzeitigen technischen Standard:

  • Rücknahme von gemischtem Bauschutt
  • Abtrennen von Fremdstoffen über Metallabscheidung, Windsichtung, Sink-Schwimm-Trennen, ggf. manuelles Nachsortieren
  • Vorzerkleinern im Brecher
  • Sieben für festgelegte Körnungsbänder (z. B. 0 - 1 mm)

Als eines der wenigen europäischen Unternehmen der Baustoffindustrie betreibt unsere Muttergesellschaft Xella ein eigenes Technologie- und Forschungszentrum, die Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft. Diese fand heraus, dass beigemengte auftretende Fremdmaterialien tolerierbar sind. Bei der Sortenreinheit gibt es deutliche Unterschiede: Die Proben einiger Aufbereiter wiesen Reste von Keramik, Korrosionsschutz, Gips, Putz, Polystyrol oder Bitumen auf. Dieses Ausgangsmaterial eignet sich nicht zum Herstellen von hochwertigem Porenbeton. Proben anderer Zulieferer zeigten dagegen hohe Sortenreinheit.

Chemisch genau analysiert

Nach jahrzehntelanger Nutzung ist zudem nicht ausgeschlossen, dass auch Schadstoffe in die Gebäudesubstanz gelangt sind. Die Proben wurden bei uns chemisch genauestens untersucht. Als Bewertungsbasis dienten die Regelwerke „Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Abfällen – Technische Regeln" bzw. das „Eckpunktepapier“ der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA).   Die Regelwerke stufen Zuordnungswerte für den Feststoffgehalt und Eluate in Recycling-Baustoffen ab, die direkt oder indirekt mit Boden und Grundwasser Kontakt hatten. Die Grenzwerte wurden nicht überschritten. Die Röntgenfluoreszenz-Analytik ergab keine Belastung, beispielsweise durch Schwermetall. Eluatwerte für Sulfat nach DEV-S4 lagen im Bereich des LAGA-Zuordnungswertes RC3 (bis 600 mg/l). Auch ermittelte Gehalte an organischem Gesamtkohlenstoff (TOC) und polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) lagen weit unterhalb der LAGA-Grenzwerte.

Ziel: geschlossener Recyclingkreislauf

Für welche Produktgruppen kommt Splitt aus Altporenbeton infrage? Im Technikum der Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft wurde aus den Rohstoffen Sand, Zement, Kalk, Gips, Wasser, Treibmittel und Splitt aus Altporenbeton erfolgreich Porenbeton der Güteklasse P4-0,55 hergestellt: Die nach nationaler Zulassung Z-17.1-540 erforderliche mittlere Druckfestigkeit (am Würfel) von 4,6 N/mm2 wurde bis zu einer Splittkonzentration von 20 M‑% ohne Mühe erreicht. Die Wärmeleitfähigkeit entsprach den Vorgaben der DIN V 4108-4 von 0,14 W/(mK). Werte für Sorptionsfeuchte lagen unter 3 Masse-%. Werte für Schwindung nach DIN EN 771-4 und DIN EN 680 befanden sich unterhalb der maximal zulässigen 0,2 mm/m. 

Notwendiger Energie-Einsatz

Beiträge einzelner Umwelteinwirkungen zur Gesamtökobilanz bei der Herstellung von einem  Kubikmeter Ytong Porenbeton zeigt Abbildung 2. Berechnungsgrundlage war der mittlere Ressourceneinsatz in unserer Produktion in Deutschland. Die Umweltauswirkungen der Porenbetonherstellung entstehen durch thermische Energie bei der Produktion als auch durch hergestellte Bindemittel. Das Herstellen von Kalk und Zement basiert auf energieintensiven Brennprozessen infolgedessen auch umweltrelevante Emissionen auftreten. Je mehr dieser CO2-intensiven primären Rohstoffe durch beinahe CO2-neutrales Porenbetonrezyklat ersetzt wird, desto besser die Ökobilanz.

Um dieses Ziel zu erreichen, verfolgt Ytong drei Ansätze:

  1. Rückbau statt Abriss von Gebäuden mit dem Ziel unter wirtschaftlich optimierten Bedingungen möglichst sortenreine Porenbetonabfälle zu erhalten.
  2. Bereits bestehende Recyclingtechniken müssen technisch und wirtschaftlich weiter optimiert werden.
  3. Wiederverwertung im Produktionsprozess anstelle von Deponierung. Ytong fokussiert das Ableiten der Qualitätsanforderungen für Altporenbeton sowie die rechtliche Entlassung von Altporenbeton aus dem Abfallstatus.

Heute problemlos für morgen

Das langfristige Ziel ist ein geschlossener Recyclingkreislauf für Porenbeton: Altporenbeton aus dem Gebäuderückbau wird von Recyclinganlagenbetreibern angenommen und zu einem weitgehend sortenreinen Sekundärrohstoff sortiert und zerkleinert. Nach Durchlaufen eines Ytong-internen Analyse- und Freigabeverfahrens wird das aufbereitete Material als Splitt in die laufende Produktion zurückgeführt. Aus prozess- und materialtechnischer Sicht ist die Produktion von hochwertigem Porenbeton mit Recycling-Splitt schon heute problemlos möglich.

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